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Oktober bis Dezember 2011
In Sylvia Wesenauers Gnadenhof brachten wir wieder viel Futter für die
Hunde und Katzen. Teils gekauftes, teils gespendetes. Beim Gespendeten möchten wir uns ihm Namen der Tiere bei der Tierecke der Kronenzeitung sehr herzlich für das viele Katzenfutter und das
Hundefutter (Bild links) bedanken.
Von den 12 Welpen, die Sylvia Wesenauer im April von Rebecca übernommen hat, sind 4 noch immer nicht vermittelt. 2 von den 12
können fix bei Frau Wesenauer bleiben. Aber auch von den Ungarn selber bekommt sie immer wieder Hunde und besonders Katzen zur Aufnahme. Daher sehen wir es als unsere Plicht an, alle diese Tiere mit
Futter zu versorgen.
Da im Haus von Sylvia Wesenauer
60 Katzen und die 6 eigenen Hunde leben, musste für die 3 Pflegehunde von Rebecca, die im Container schlafen, etwas für die kalte Jahreszeit geschehen. Daher wurde Ende Oktober im Container, in
dem die 4 Pflegehunde wohnen, eine Fußbodenheizung installiert, um den Hunden auch im Winter einen Raum mit erträglichen Temperaturen bieten zu können. Natürlich wurde auch ein neuer Boden verlegt. Unmittelbar unter
dem schönen Laminatboden befinden sich die Heizdrähte. Natürlich wird nicht so stark geheizt wie in einem Wohnraum. Gerade soviel, dass sich die Hunde wohlfühlen. Cleo musste alles genau
inspizieren (Bild links).
Die Installationsfirma kam uns sehr entgegen und verlangte für das Material nur den Selbstkostenpreis. Die Arbeit war gratis! Danke!
Anfang Dezember konnte die Hündin Bella auf einen Superplatz vermittelt werden. Somit leben in dem
schönen Raum nur mehr 3 Hunde, die, so hoffen wir, auch bald einen guten Platz finden werden. Im November wurde als letzte Griechenlandhündin Tania kastriert. Somit ist sichergestellt, dass nach
einer Vermittlung kein Nachwuchs kommen kann. Gibt es doch mehr als genug arme, verstoßene Hunde in Rebeccas Tierauffanglager. Wenn Tania, Tolly und Chiona gute Plätze gefunden haben, wäre
es wieder möglich, eine neue Hundefamilie (wahrscheinlich wieder aus Griechenland von Rebecca) aufzunehmen. Bitte helfen sie uns bei der Vermittlung der drei!
In den nächsten Wochen und Monaten ist neben der Beschaffung von Futter die Impfung der drei oben
genannten Hunde notwendig. Wenn bei den Katzen Notfälle auftreten, werden wir auch nicht zögern zu helfen. Wir sind sicher, dass Sie uns auch dabei unterstützen.
Danke im Namen der Tiere.
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August bis Oktober 2011:
Unsere Tätigkeit für die Tiere in Simasag bestand in erster Linie
im Liefern von Futter und vielen Decken und Steppdecken. Diese sind für die jetzt anbrechende kühle Jahreszeit sehr notwendig. Aber auch Kratzbäume für die vielen Katzen und eine in der
Form einer Lokomotive (Bild links)gebaute Schlaf- und Klettermöglichkeit für die Katzen. Diese Lokomotive hat eine große Tierbedarfskette als Unterbringung von Häschen
angeboten, aber es hätte höchstens für Mäuse gereicht. Na gut, so kamen wir gratis zu diesem „Spielzeug“ für die Katzen.
In den letzten Wochen jährte sich der Tag der Giftschlammkatastrophe in Ungarn, nicht weit weg vom
Gnadenhof. Frau Wesenauer hatte damals 2 durch den Giftschlamm leicht verätzte Kätzchen aufgenommen. Hier erholten sie sich recht gut und waren immer lebenslustig. Doch vor wenigen
Wochen verschlechterte sich der Gesundheitszustand der einen Katze. Die Blutprobe zeigte, dass einige Werte um ein Vielfaches über dem Grenzwert liegen und dass eine Rettung unmöglich sei. Nach
einigen Tagen war das Kätzchen tot. Das hält uns deutlich vor Augen, wieviel Tierleid diese Schlamperei durch gedankenlose Menschen verursacht hat. Denn unzählige Tiere, die nicht das Glück
hatten ihre letzten Monate, Wochen oder Tage in der Obhut von fürsorglichen Menschen leben zu können, litten und starben einsam. Wir sind glücklich, dass es Frau Wesenauer und ihren Gnadenhof gibt!
Ein nachdenklicher Franz Ludwig
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April bis August:
Nachdem die Ausläufe fertiggestellt waren, brachte Rebecca mit ihrem Bekannten mitte April 12!! junge Hunde, die von der Straße gerettet worden sind, zu Sylvia in den Gnadenhof. Mit 4
bis 5 Monaten sind sie aber schon beträchtlich groß, denn ihre Mutter ist auch eine große Mischlingshündin.
Die Hunde wurden sehr gut untergebracht und sie waren sehr lebhaft und lustig. Für Sylvia bedeutete der Zuwachs von 12 hungrigen jungen Hunden eine totale Veränderung der Arbeit. Sind
doch auch noch ca. 60 Katzen zu betreuen. Aber sie schaffte es ausgezeichnet.
Wir halfen mit vollem Einsatz, brachten Futter in ausreichender
Menge, auch Decken waren im April notwendig, bezahlten bei Bedarf den Tierarzt, auch bei Problemen bei Katzen und brachten Sachen, die die Menschen in dieser ländlichen Region Ungarns
dringend brauchen. Damit haben diese Menschen dann auch Verständnis, wenn es im Gnadenhof manchmal laut zugeht.
Nach der Eingewöhnungsphase durften die Hunde auch in das große Areal, die große Wiese, wo sie sich nach Herzenslust austoben können. Sogar eine alte Badewanne wurde angeschafft,
dass sie sich abkühlen können.
Bis August waren 7 der 12 Hunde sehr gut vermittelt. Die restlichen 5 warten noch auf gute Pätze mit
Garten, denn den sind sie jetzt gewöhnt, sowie ev. zu einem vorhandenen Hund als Zweithund. Wir hoffen, dass die restlichen 5 Hunde recht bald ihren Traumplatz finden, denn erst dann kann Sylvia
Wesenauer eine neue Hundefamilie oder Welpen, bzw. junge Hunde aufnehmen.
Franz Ludwig
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Gnadenhof in Simasag/Ungarn, Dez. 2010 bis März 2011.
Sylvia Wesenauer kümmert sich seit Jahren um verstoßene Katzen. In den vergangenen Wochen kamen Hilferufe von einem Spital in der Nähe, wo ca. 20 Katzen weggebracht werden sollen, ansonsten werden sie vergiftet!! Ebenso von einer Nervenklinik, wo dem
Leiter 6 Katzen, die im Freien im großen Gelände leben zu viel sind. Hunde in Not werden natürlich auch betreut. Am Sonntag, 20. 4. irrte ein Magyar Viszla auf der Hauptstraße umher. Frau Wesenauer gelang es ihn
einzufangen. Er kam zu ihr ins Haus, kann aber nicht lange bleiben, da er Katzen jagt. Den Ziegen tut er nichts. Da kann der Jagdtrieb nicht so groß sein. Wahrscheinlich wurde er deshalb auf die Straße entsorgt.
Durch unsere Unterstützung lernte sie auch die Probleme von Rebecca in Griechenland kennen. Ganz besonders berührt hat sie das Schicksal der Hündinnen, die
ihre Welpen auf der Straße zur Welt bringen müssen. Da sie bei deren Rettung gerne und tatkräftig helfen möchte hatte das zur Folge, dass an dem, im großen Grundstück stehenden, Container ein
Auslauf (Bild rechts) gebaut wurde. Die Zaunelemente und all das andere Material kauften wir. Für das Aufstellen und Betonieren sorgte Frau Wesenauers Partner Wolfgang. So ist
gesorgt, dass ab April jeweils 2 Hundefamlien gleichzeitig Aufnahme finden werden. Im Container ist eine Trennwand vorhanden. Die Ausläufe sind 8 Meter lang und 3 Meter breit. Sonnenschutz für die
heisse Jahreszeit ist vorhanden. Das Foto zeigt den fast fertigen Auslauf mit Container.
Wenn Sie uns beim Helfen in Simasag unterstützen möchten schreiben Sie bitte bei Zahlungszweck Ungarn. Danke
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