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Nitra Oktober bis November
In diesen Monaten brachten wir bei
unseren Hilfsfahrten an jedem 2. Wochenende wieder viel Hundefutter und Katzenfutter zu den Tieren nach Nitra. Zusammen waren es einige tausend Kilo Hundefutter und an die tausend Kilo
Katzenfutter. Neben viel gespendeten Futter wurde ein großer Teil davon wie immer sehr günstig gekauft. Bei den Rückfahrten nach Österreich konnten wir viele Hunde und Katzen zu Pflegeplätzen
bzw. zu Fixplätzen bringen.
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Aber das Wesentliche war, dass es
uns möglich war, einen weiteren Wohn-Container für die Hunde zu kaufen. Dieser wurde im November geliefert und auch aufgestellt. Durch den widerstandsfähigen Bodenbelag und die robusten Wände halten diese
Sonderanfertigungen den Hundezähnen und den Krallen stand! Ganz wichtig ist, dass sie viel leichter zu reinigen sind und somit wesentlich hygienischere Zustände herrschen als in den Holzhütten!
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Es befinden sich derzeit 16 Container im Tierlager. Da
diese Container gut isoliert sind, brauchen die darin lebenden Hunde den kommenden Winter nicht sehr zu fürchten. Aber mehr als die Hälfte der erwachsenen Hunde leben noch in den
teilweise sehr desolaten Holzhäuschen. Da kann es schon sehr kalt werden. Besonders die, in denen die Hunde schon Löcher in die Wände gebissen
haben. Daher muss es unser Ziel sein, auch diese gegen warme Container zu ersetzen. In einigen dieser schönen neuen Container sind aus Platzmangel zu viele Hunde untergebracht. Das führt immer
wieder zu Spannungen zwischen den Hunden.
Damit wir auch im kommenden Jahr Container kaufen und die Hunde und Katzen mit Futter versorgen können, bitten wir Sie um weitere Unterstützung für Nitra. Danke
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Nitra, September 2010:
Da das schöne Wetter im Juli zu umfangreichen
Umbauarbeiten geeignet war, wurden die Container, die schon im Frühsommer geliefert worden waren und am Grundstück vor dem Auffanglager standen ins Lager integriert. Mit dabei war der Container der
Fam. Matejka und die beiden, die über Herrn Jungwirth von deutschen Tierfreunden finanziert wurden! Sie ersetzen einige der desolaten Holzhütten. Diese Wohncontainer mit angebautem Auslauf bieten
den Hunden wesentlich mehr Komfort und sind auch leichter zu reinigen. Die Ausläufe werden der Reihe nach mit Betonplatten ausgelegt, was das Reinigen erleichtern wird. Auch hier beteiligen wir uns maßgeblich.
Die Gitter zwischen den einzelnen Ausläufen wären ein
Schwachpunkt wenn sie nur einfach ausgeführt wären! Wie im Bild ersichtlich ist, sind zwischen den Ausläufen die Gitter doppelt. Der Abstand zwischen beiden Gitterreihen
garantiert, dass kein Hund seine Hase soweit durchstecken kann, dass er einen Biss aus dem angrenzenden Auslauf fürchten muss. Zur Sicherheit ist bis zur Höhe von ca. 1,3
Meter noch ein zusätzliches, engmaschigeres Gitter eingezogen. So kann sich jeder Hund in seinem Auslauf sicher fühlen wie Pepper, der es sich am Dach einer Hundehütte gemütlich gemacht hat.
Wie im Bild unten ersichtlich, sind auch die neuen Container und deren Ausläufe permanent überbelegt. Warum??
Beispiel 1: Ein Amtstierarzt in Nitra hat das Privileg eine als Quarantäne genannte Tötungsstation zu
betreiben. Er wird gerufen, wenn irgendwo in der Stadt Nitra herrenlose Hunde laufen. Er fängt sie ein, bekommt von der Stadt dafür eine Prämie und steckt die
Hunde in seine Station.
Da er im Juli in Urlaub ging, hatte er soviel Anstand und rief Fero und Eva an, dass sie die Hunde holen sollen, da sie sonst in den
nächsten 3 Wochen nicht versorgt werden. Töten wollte er sie noch nicht. Na ja, dann waren es auf einen Schlag 15 Hunde mehr.
Beispiel 2: Fero wird von der Polizei angerufen, dass er mitkommen soll, um mitzuhelfen in einem Romalager die Anzahl
der Hunde zu reduzieren. Viele Polizisten möchten Hunde nicht angreifen. Fero und Eva kamen schon mit 25 Hunden zurück ins Tierlager! Viele verletzt durch Anbindehaltung mit Draht oder
Schnur, viele nur Haut und Knochen, viele Weibchen trächtig!
Solche Beispiele gibt es viele. Daher scheint unsere Tierschutzarbeit wie ein Kampf gegen Windmühlenflügel zu sein. Aber jeder gerettete Hund, der zu
einer Familie vermittelt werden kann und uns dann mit glücklichen Augen anschaut, zeigt uns, dass wir das Richtige tun!
Natürlich brachten wir auch im Juli und August viel Futter und alles andere Notwendige nach Nitra. Bei
der Rückfahrt durften fast immer Hunde und Katzen mitfahren. Da wir im jetzigen Transporter eine Klimaanlage haben, wird es auch im Laderaum nicht heiß, auch wenn die Sonne scheint! So haben es
die Tiere angenehmer. Unsere Brieftasche wird auch geschont durch den Vivaro von AutoEbner, da er bei normaler Fahrweise nur 7,3 Liter Diesel auf 100 Km braucht und da schleppt er 900 Kilo mit 100 –
120 Stundenkilometer durch die Gegend.
Bitte „Nitra“ bei Zahlungszweck schreiben, wenn Ihre Spende den Nitratieren zugute kommen soll!
Danke im Namen der Nitratiere, Franz Ludwig
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Nitra, Mai 2010:
Die vergangenen 3 Monate waren wie immer geprägt mit Lieferungen von Futter, Pellets als Katzenstreu, Decken, Matratzen und vieles Andere für die vielen Hunde und Katzen. Zwei Mal
brachten wir je eine Palette mit Hundewürsten, die wir sehr günstig bekamen.
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Aber auch die Ausstattung der neuen Wohncontainer wurde erweitert. Um den Hunden eine erhöhte Schlaf- und Liegefläche zu geben brachten wir Stahlbettgestelle und natürlich wieder
Matratzen nach Nitra. Im Bild links sind im alten Transporter neben den Matratzen die Bett-einsätze zu sehen. Jetzt können Hunde im „ersten Stock“ liegen und die Rangniedrigeren am Boden. Bei den neu
georderten Containern werden wir sofort erhöhte Liegeflächen einbauen.
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 Bei jedem meiner Besuche, auch wenn ich nur 2 Stunden
im Lager war, wurden Hunde abgegeben, auch Verletzte und Welpen. Welpen in Schachteln, in Körben oder ganz einfach in Säcken! Von Besitzern direkt und auch von Leuten, die behaupteten, dass sie den Hund bzw. die
Hunde gefunden hätten. So auch dieser total verfilzte Malteser. Eva hat ihn sorgfältig von diesem Panzer befreit.
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Zum Glück finden sich immer wieder Leute, die einen Hund, hin und wieder auch eine Katze aufnehmen, sodass ich fast nie leer nach Österreich zurückfahren muss.
Franz Ludwig
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Nitrafahrt am 30. 1. 2010.
Diesmal hatte ich etwas weniger Katzenfutter mit, dafür aber umso mehr Hundefutter. Die 300 Kilo Hundefutter und das Katzenfutter wurde von einem Ehepaar aus Wien gespendet und weitere
75 Kilo von einer Tierfreundin aus dem Bezirk Wiener Neustadt. Aus der Spendenbox einer Fressnapffiliale kam auch noch einiges zusammen, sodass mit den Pelletssäcken, dem vielen Brot von der Bäckerei Statzinger und den Textilien der Transporter wieder gewichtsmäßig voll beladen war.
In Österreich waren die Straßen zum Großteil trocken, doch je näher ich Nitra kam umso winterlicher wurden die Landschaft und die Straßen. Es schneite stark. Daher warteten wir im
Tierlager mit dem Ausladen und die Geduld lohnte sich, der Schneefall hörte auf und die Sonne traute sich sogar durch die Wolken.
Lucy sagte mit voll Freude, dass den Katzen das vor 2 Wochen gebrachte Futter in den Schälchen so sehr schmeckt. Da noch viel übrig ist, können sich die Katzen noch länger darüber
freuen.
Bei der Rückfahrt nahm ich 3 Hunde mit. Einen kleinen Spitzmischling und einen Schäferrüden und
eine Schäferhündin. Die Schäferhündin war früher ein Polizeihund und führte sich beim Einladen in den Transporter auf als würde sie mich fressen.
Der Spitzmix kam zu einer Plegestelle nach Tulln, Ulla das Schäferweibchen (links im Bild) zu einer sehr versierten Pflegestelle nach Wiener Neustadt. Da habe ich aber den Verdacht, dass sie für immer
bleiben könnte. Und, was ich nicht für möglich gehalten hätte, sie war beim Aussteigen aus dem Transporter friedlich und nett, ließ sich von mir und den Pflegeleuten streicheln. Am nächsten Tag
erfuhr ich, dass sie sich mit den beiden Schäfermixrüden in der Familie schon angefreundet hat und völlig problemlos ist. Super!!!
 Nicht so super war die Vergabe des Schäferrüden. Nur weil Hamlet (ich gab
ihm aber den Namen Nero, rechts im Bild) nicht die Idealmaße nach der Vorstellung dieses Ehepaares hat, sagten sie mir, dass er nicht über die Schwelle ihres Hauses käme. Zu diesem Zeitpunkt
waren wir, auch Nero, in der Werkstätte und Nero pinkelte jedes nur erdenkliche Eck an. Immer wieder kam er zu mir, stellte sich auf, schleckte mir übers Gesicht, als wollte fragen, wann gehen
wir endlich. Wir gingen dann auch, nicht ohne den Leuten zu sagen, dass sie von unserem Verein ganz sicher keinen Hund mehr zu erwarten haben.
Aber es war guter Rat teuer. Mir war klar, dass Nero zwar bei mir 1 – 2 Tage und Nächte bleiben könne, aber nicht länger, da dies meine Hunde nicht dulden.
Anna und Natascha waren sehr hilfsbereit bei der Suche nach einer Pflegestelle und so konnte ich am nächsten Tag mit Nero zu einem Pflegeplatz in die Steiermark fahren. Dort hat Nero ein eigenes
Zimmer mit Hundebett und Couch. Er kann im riesigen Garten im Schnee herumtollen und hat ein liebes Pflegefrauerl. Als ich ihm klarmachte, dass er jetzt dableiben wird, schmiss er sich vor mir noch
auf den Rücken, so als wolle er mir sagen, dass er sich riesig freut, dass er es jetzt schön und geborgen hat. So wurde aus einem teilweise frustrierenden Samstag noch ein Supersonntag für Nero.
Damit Schluss für heute bis zum übernächsten Samstag bei der nächsten Nitrafahrt und nochmals
danke an alle, die Futter und Brot spendeten und an alle, die mithalfen, dass Nero diesen schönen Pflegeplatz bekam.
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Nitrafahrt am 14. 1. 2010.
Heute war es wieder soweit:
Um das viele Katzenfutter, das uns Herr Jauck von der Firma Calltrans zukommen ließ, nach Nitra zu bringen, brauchten wir, neben unseren Transporter noch einen Zweiten. So wie im
Vorjahr borgte uns Herr Ebner jun. von der Firma Autoebner liebenswürdiger Weise wieder einen Transporter. Es war diesmal der kleinere, der Vivaro. Das Futter wurde in beide Transporter geladen. Insgesamt waren es
ca. 1.400 Kilo in 200g Dosen. Mein Bruder Erich fuhr unseren Transporter, ich den geliehenen.
14 Säcke mit Pellets als bewährtes Einstreu in die Katzentoiletten wurden auch mitgenommen und viel Brot. Weitere 11 Säcke Pellets und einige Hundefuttersäcke konnten aus
Gewichtsgründen nicht mitgenommen werden. Die kommen dann in 2 Wochen, bei unserer nächsten Nitrafahrt mit.
Für Frau Stummer und die von ihr betreuten Wild- und verlassenen Hauskatzen hatte ich beim Fressnapf, bevor ich vom Futter von Herrn Jauck wusste, ca. 600 Katzenfutterdosen (400g)
bestellt. Die kamen bis Hainburg auch noch mit. Hier wurden sie in das Auto von Frau Stummers Gatten geladen. Frau Stummer schrieb mir noch am selben Abend ein Mail, in dem sie sich herzlich bedankte und
feststellte, dass sie noch nie so viel Futter zur Verfügung gestellt bekommen habe.
Um ca. 13 Uhr waren wir in Nitra. Nach dem Ausladen wurden die
Futterdosen von Eva und Lucie sortiert und in Container in denen geheizt wird gebracht. Im Lagercontainer friert es zu dieser Jahreszeit. Geheizt werden die Container, in denen Katzen und Welpen untergebracht sind.
Um 14:45 fuhren wir wieder zurück mit 3 Hunden an Bord. Den ca. 3 jährigen Kernterrier zu einer Pflegestelle in Deutsch Altenburg und zwei
eben abgegebene Mischlingswelpen zu einer Pflegestelle nach Neunkirchen. Die hätten in Nitra kaum überlebt.
Den Wagen brachte ich rechtzeitig zur Fa. Autoebner zurück. Nur durch die Tierliebe des Leiters die Filiale, Herrn Ebner jun. und die
Anerkennung unserer Arbeit für die Tiere, bekommen wir bei Bedarf einen Transporter geliehen. Wir bedanken uns im Namen der Nitratiere daher auch auf diesem Weg sehr herzlich.
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