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28. 1. 2012

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Unsere Hilfe Mai bis August 2009

 

Nitra, von Anfang Mai bis Ende August:

 Natürlich war unsere Haupttätigkeit wieder das Versorgen der vielen Hunde und Katzen mit Futter allem was zum Leben notwendig ist. So fuhren wir oft im Wochentakt nach Nitra, um all die vielen Sachspenden, vor allem die mehrere hundert Kilo altes Brot der Bäckerei Statzinger, das mit dem Fertigfutter vermischt wird sowie mehrere tausend Kilo gekauften Futters hin zu bringen.

Im Juli hatten wir einen Besprechungstermin beim Bürgermeister von Nitra. Um es gleich vorweg zu nehmen, konkrete Hilfe durch die Gemeinde brauchen sich Georgia und ihre Helfer/innen nicht erwarten. Für Ende August war eine Abstimmung im Gemeinderat anberaumt, ob das dem Tierheim vorgelagerte, unbenützte Grundstück auch zur Verwendung für das Tierheim umgewidmet werden soll oder nicht. Die Entscheidung war bei Erstellen dieses Berichtes noch nicht bekannt.

In vergangenen Monaten wurde uns aber auch wieder bewusst, wie abgenutzt die Hütten der Hunde teilweise schon sind. Da diese Hütten aus Holz bestehen, sind sie teilweise schon durchgeknabbert, aber auf alle Fälle innen sehr verschmutzt. Da dies allen Hygienevorschriften widerspricht, müssen neue, leicht zu reinigende Unterkünfte angeschafft werden. Wir standen vor der Entscheidung ob wir relativ billige aber nicht isolierte „Hütten“ kaufen sollten, oder vielleicht doch die teureren, aber gut isolierten Wohncontainer.

Die Entscheidung fiel auf die Wohncontainer aus folgenden Gründen: Sie sind völlig aus Metall gebaut und das garantiert, dass sich keine Mäuse oder Ratten durchbeissen können. Die gute Isolierung der Wände, des Bodens und der Decke verhindert auch bei tiefen Temperaturen im Winter das Einfrieren des Trinkwassers im Container. Das war bis jetzt in den Holzhütten das große Problem, denn in spätestens 2 Stunden nach Auffüllen waren die Trinknäpfe eingefroren, was ein Trinken unmöglicht machte. Das ist aber bei Trockenfutter notwendig ist, um eine ordentliche Verdauung zu gewährleisten. Weiters sind diese Container mit einer äußerst widerstandsfähigen Bodenbeschichtung und einer Verblechung der Innenwände ausgestattet – siehe Bild links. Dies alles um gegen Kratzen und Beissen resistent zu sein. Dass die Containerfirma auch einen Zaun für einen Auslauf dazuliefert ist ein weiterer Pluspunkt.

Bei dieser Unterbringung der Hunde ist sicher auch der örtliche Amtstierarzt zufrieden, der schon einige Male eine Verbesserung der Hygiene urgiert hat.

Viele von Ihnen werden jetzt fragen, ob auch die Unterkünfte der vielen Katzen auch erneuert werden müssen. Nein, denn die Katzen sind schon seit einigen Jahren in der glücklichen Lage in Wohncontainern leben zu können.

Nun, am Mittwoch den 26. 8. war es soweit. Da wurden 2 neue Container von der Erzeugerfirma in der Slowakei geliefert. Am Freitag darauf wurden sie an die vorgesehenen Stellen gebracht. Diese beiden Container wurden nicht von uns finanziert. Wir haben vor einen der Nächsten zu finanzieren. Da uns noch etwas Geld fehlt, ersuchen wir Sie herzlich uns dabei zu unterstützen. Alle Spender/innen, die 30 Euro oder mehr für dieses Vorhaben spenden, werden in einer Spendertafel, die am Container angebracht wird, aufgelistet. Bitte bei Zahlungszweck „Nitra-Container“ schreiben.

Herzlichen Dank im Voraus, Franz Ludwig für die Hunde in Nitra.