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Am Mittwoch den 29. 4.
fuhr ich das nächste Mal nach Nitra. Diesmal wieder mit einer 600 kg Palette Hundefutter. In Nitra dieselbe Situation wie immer, viel zu viele
Hunde. Aber einer durfte mitkommen. Gino, der Liebling von Georgias Schülerinnen. Ja, manche der Kinder im Alter von ca. 13 Jahren kommen regelmäßig ins Tierlager um mit Hunden spazieren zu gehen.
Dabei lernen die Hunde natürlich auch, dass es auch liebe junge Menschen gibt. Gino war einer davon. Er fand den Glauben an das Gute im Menschen durch diese lieben jungen Mädchen. Und die
trauerten jetzt um ihn. Ich tröstete sie, indem ich ihnen auf Englisch erklärte, dass Gino zu einer lieben Familie mit Haus und Garten in der Nähe von Wien kommt, dass immer wer für ihn da ist und er es schön
haben wird in seinem weiteren Leben. Es war natürlich nur ein schwacher Trost, aber sie verstanden schon was ich ausdrücken wollte. Das Bemerkenswerte dabei ist, dass ich sehen konnte, dass
Tierfreundinnen wie Georgia durch ihren Lehrberuf in der Lage sind, neue Generationen für den fairen, verständnisvollen Umgang mit unseren vierbeinigen Freunden zu gewinnen. Lässt uns das nicht etwas
hoffnungsvoller in die Zukunft blicken??
Am Samstag den 2. 5.
war ich schon wieder in Nitra. Diesmal mit viel Katzenfutter und noch mehr Pellets (450kg) als Katzeneinstreu. In Nitra und Umgebung gab
es in diesen Wochen keine Pellets. Auch viel Brot von Bäckereien (z. B. Fa. Statzinger in Lichtenwörth) brachte ich mit. Das ist für die meisten Hunde ein echter Leckerbissen zur Abwechslung. Das Rudel (ca. 30
Hunde) stand um mich herum und große und kleine, alte und junge Hunde warteten geduldig bis ich jeden von ihnen ein Stückchen abgebrochenes, halbhartes Brot gab. Ich gebe schon zu, dass es nicht
immer so friedlich zugeht, aber diesmal war es wie im Paradies. Aber das Wesentliche war das viele Katzenfutter an diesem Tag.
All diese Aktivitäten der vergangenen Wochen haben unser Konto stark belastet, daher ersuchen wir Sie dringend uns und
somit den Nitratieren weiterhin so toll wie bisher zu helfen.
Danke! F. Ludwig
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Unsere Hilfeleistungen von März bis Mitte April.
Am Samstag den 14. 3. 2009 fuhren wir mit 2 Transportern von Felixdorf nach Nitra. In meinem war eine Palette Hundewurst (600kg zum halben Preis!) und im Transporter, den sich Helferin Nicki, auch aus Felixdorf, ausleihen konnte, waren all die Futter- (Bild
rechts) und Deckenspenden, die sich im Laufe der vergangenen Woche angesammelt hatten. Es war wirklich viel.
Nachdem Hunde nach Deutschland gebracht werden mussten, fuhr Nicki anschließend nach Passau und dann wieder nach Felixdorf
zurück. Ich hatte es besser. Ich brachte Hunde bis St. Pölten, wo sie in das Auto von Heidi umgeladen wurden und auch nach Passau fuhren.
Am Tag darauf, am Sonntag den 15. 3. brachte Nicki eine Transporterladung Futter, Decken und vieles mehr, alles Spenden
von den deutschen Tierfreunden, die die Hunde übernommen haben, zu mir nach Hause. Da ich meinen Transporter nicht 2 Wochen schwer beladen stehen lassen wollte, bunkerten wir das Alles unter
meinem überdachten Autoabstellplatz.
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Am 25. 3. 2009 fuhr ich ausserplanmäßig nach Nitra, da ich wieder über Vermittlung von Herrn Jauck von der Firma Call-Trans 1 Palette Hundefutter und Katzenfutter gemischt (ca.
600 kg, wieder zum halben Preis!) bekam.
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An diesem Tag konnte ich zum ersten Mal den neuen Container
mit 30 m³ Fassungsraum für die Abfallentsorgung sehen (Bild rechts). Der Container wurde in der Slowakei gefertigt. Er hat ein mehr als vierfaches Aufnahmevolumen wie die bisher verwendeten kleinen Abfallcontainer (links). Der Preis für die
Entsorgung dieser großen Menge Mülls ist aber nur das 1,8 fache wie für die des kleinen Containers (Bild links). Daher sind die Anschaffungskosten von 3090,- Euro nach 6 Entleerungen
egalisiert. Diese 3090,- Euro wurden bis auf 500 Euro, die von einem anderen Verein beigesteuert wurden, von uns bezahlt. Das taten wir gerne, trägt es doch massiv zur Senkung der laufenden Kosten bei!
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Schon am 28. 3. war mein Transporter wieder "bummvoll". Ich brachte die Spenden von den  deutschen Tierfreunden, die mir Nicki nach dem großen Hundetransport ins Haus gebracht
hatte und noch einiges dazu nach Nitra. Das war aber nicht das Bemerkenswerte vom Tag. Diesmal gingen mir besonders viele Hunde zu. Erstens einmal die beiden Boxer, die ich dann dank Anni mitnehmen konnte.
Aber auf meinem Rundgang durchs Lager begleiteten mich immer 2-3 Hunde. Mit stupsen und knappern an den Fingern forderten sie mich ständig auf, sie zu streicheln. Auch in den
Ausläufen kamen Hunde, die ich sonst gar nicht registriert hätte zum Gitter um mich zu spüren. Wo ich sonst nie hingehe, nämlich zum alten Zigeunerwagen, ging ich diesmal hin. Es war viel ruhiger
als sonst. Sonst waren immer einer oder zwei, die extrem wild herausbellten und gar nicht freundlich wirkten. Diesmal nicht. Man sieht ja relativ schlecht hinein. Doch ich sah in ein neues Gesicht. Ein
irischer Wolfshund(mix??) war da. Und er drückte sich ganz ans Gitter zu mir. Mein Streicheln des Kopfes und Halses genoss er sosehr, dass er meine Hand ans Gitter drückte, sodass ich Schwierigkeiten
hatte weiter zu kraulen. Hörte ich auf, so streckte er gleich seine Pfote durchs Gitter, dass ich weitermachen sollte. Alle anderen Hunde waren völlig ruhig. Einer kam dann auch noch um
Streicheleinheiten. Es war Oblelix, der Schnauzermischling. Manchmal denke ich, ist der nicht auch ein Verschnitt eines irischen Wolfshundes? Jedenfalls, die beiden haben mich extrem berührt. Eva sagte
mir heute, dass der graue irische Wolfshund erst am Freitag, also einen Tag bevor ich ihn bemerkte, gekommen war. Er hatte das Glück, dass sich nach diesem Bericht von mir, in Deutschland
Interessenten meldeten, die ihn am 4. 4. beim nächsten Transport aufnahmen. |
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Am 1. 4. 2009 kauften wir zu noch günstigeren Konditionen 2 Paletten Hundefutter
(1200 kg). Für den Transport dieser großen Menge durften wir uns wieder einen großen Transporter (Opel Movano, Bild links) von der Fa. Auto-Ebner
in Felixdorf gratis ausleihen. Auch in diesem Bericht möchten wir uns herzlich für das Entgegenkommen von Herrn Ebner jun. bedanken. Von Wiener Neudorf, wo ich das Futter übernahm, fuhr ich um 10 Uhr direkt
nach Nitra, wo sich alle über diese große Menge Futter freuten. Um 17 Uhr konnte ich den Opel Movano in Felixdorf beim Ebner wieder zurückgeben.
Von 14. 3. bis heute 1.4. kamen somit mehr als 2600 kg gutes Futter, großteils für die Hunde, nach Nitra!
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Am 4. 4. 2009 war, wie schon erwähnt, wieder ein Hundetransport nach Deutschland anberaumt. Diesmal war ich an der Reihe mit den Hunden nach Passau zu fahren. Zu meinem Glück fuhr aber mein Tierschutzfreund Helmut mit meinem Transporter die Strecke nach Nitra und zurück. Er war dann am Nachmittag wieder in Niederösterreich, wo ich den Wagen übernahm um die Hunde an ihr Ziel zu bringen. Mit dabei war auch der Irische Wolfshund - Mischling. Um 21 Uhr war ich in Passau und um 3 Uhr früh zu Hause in Felixdorf.
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Am Freitag den 10. 4. 2009 war ich wieder in Nitra, weil abermals viele Spenden an Futter und Decken bei mir abgegeben wurden. Da ich diesmal weder nach St.
Pölten noch nach Passau fahren musste, hatte ich Zeit mich ein wenig um die armen Tiere im Tierlager zu kümmern.
Ich ging zu verschiedenen Hunden zum bzw. in den Auslauf. Auch zu einem
kleineren Schäfermischling, der erst kurz da war. Der hat mich sehr gerührt. Ich war bei ihm im Auslauf und habe ihn gestreichelt. Anfänglich war er nicht ganz sicher, ob ich es auch gut mit ihm meine.
Dann hat er das Streicheln genossen. Zum fotografieren kam ich auch, am besten wenn andere Hunde zum Gitter kamen und er sich diesen widmete.
Meistens hockerlte ich, um ihn besser kraulen zu können, Nach einer Weile überlegte ich, dass ich jetzt gehen werde. Da legte er plötzlich seine Pfote
auf meinen Oberschenkel, als wenn er meine Gedanken hätte lesen können! Ich kraulte ihn weiter. Dann legte er auch den 2. Fuß auf meinen Oberschenkel. Er hat mich gebeten zu bleiben. Ich blieb noch einige Zeit,
dann ging ich und er heulte. Am rechten Hinterbein hat er Verletzungen - Kratzer - die aber am verheilen sind. Aber manchmal tritt er mit diesem Fuß nicht auf! Auch er wird hoffentlich in Kürze nach
Österreich kommen, wo sich ein Tierarzt sein Bein anschauen wird.
Auch mit Georgia, Fero und Eva konnte ich einiges besprechen. So zum Beispiel, ob sich im Stadtrat
schon etwas getan hat in Richtung einer Unterstützung des Tierlagers. Da musste ich erfahren, dass der Bürgermeister auf großen Widerstand bei seinen Gemeinderatsmitgliedern stößt, wenn er dieses
Thema anschneidet. Bezahlt doch die Stadt Nitra an einen Tierarzt, über den ich schon einige Male berichtet habe, für jeden Hund, den er von der Straße, oder von Personen aufnimmt ca. 50,- Euro. Der
Tierarzt macht aber nicht viele Umstände und bringt die Hunde nach 3 Wochen um. Damit ist das Problem für die Stadt gelöst! Wir können im gesamten ehemaligen Ostblock, aber auch im Süden, von
Griechenland bis Spanien, dieselbe widerliche Gesinnung gegenüber den Tieren sehen.
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Es bleibt den Tierschützern und den Tierfreunden überlassen, Tiere vor
dem Tod zu bewahren. Das ist traurig aber die Realität. Gäbe es uns nicht, und auch nicht die vielen anderen Tierfreunde, das Gemetzel unter den verstoßenen Hunden und Katzen wäre noch viel größer. Darum freut
es uns so sehr, dass Sie, liebe Tierfreunde, uns so super unterstützen, Tierleben zu schützen.
Am Rückweg durften 9 Hunde mitfahren. Darunter eine Schäferhündin, die ausgesetzt war und eine mindestens 1 Woche geschwächt in einem
Feld lag, bis sich jemand ihrer erbarmte und im Tierlager bei Fero anrief. Auch eine Schnauzer-Hündin (links) mit gebrochenen Hinterbein und ausgeschlagenen rechten Auge kam mit. Die brachte ich in die Tierklinik
von Dr. Lorinson in Vösendorf. Dort konnte ihr Bein eingerichtet und fixiert werden (mit Platten), das Auge musste aber zugenäht werden. Sie durfte sich nach der Operation bei einer Pflegestelle erholen. Die
anderen Hunde kamen auch zu Pflegestellen, bzw. zu Fixplätzen. Weitere Fahrten stehen schon am Programm!
All diese Aktivitäten haben unser Konto stark belastet, daher ersuchen wir Sie dringend:
Bitte helfen Sie uns und somit den Nitratieren weiterhin so toll wie bisher. Danke! F. Ludwig
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Februar:  

Auch bei all den 14-tägigen Fahrten im Februar war unser Transporter immer randvoll. Bei der Firma
Fressnapf in Wiener Neustadt kauften wir mehr als tausend Kilo Hundefutter und einige hundert Kilo Katzenfutter, jeweils im Sonderangebot. Dazu kam noch sehr viel Futter, das von Tierfreunden
gespendet wurde. Ebenso brachten uns Tierfreunde jede Menge Matratzen, Decken, Tücher und Polster. Decken und Matratzen sind im Winter extrem wichtig, um den Tieren ein warmes Lager zu geben.
Holzpellets als Einstreu ins Katzenklo waren natürlich auch dabei. Ich glaube wir dürfen voll Stolz sagen, dass wir wieder einen großen Beitrag zum Überleben der Tiere
in Nitra geleistet haben. Natürlich, Dank Ihrer Unterstützung. Bei den Rückfahrten konnten immer einige Hunde mitfahren.
Nitrafahrt, Samstag, 17. 1. 2009-01-18
Unser Transporter war wieder voll mit Futter und Decken, Matratzen, Welpenmilch und anderem, als ich um 8:30 die Fahrt antrat. Trotzdem war heute alles anders. Diesmal hatte ich noch eine weite Reise
vor mir. Aber alles der Reihe nach.
Um 10 Uhr traf ich mich mit Ingrid in Hainburg, um ihr Katzenfutter für die hungrigen Katzenmägen im Weinviertel zu übergeben. In Nitra kam ich um ½ 12 Uhr an. Es war entgegen der Wettervorhersage
beißend kalt. Nicht nur die kleinen Hunde froren. Ausgeladen und verstaut waren alle mitgebrachten Sachen schnell. Die Hunde zum Mitnehmen waren zum Großteil schon reisefertig.
Ein Hilferuf von Heidi änderte aber alles sehr schnell. Auf dem Weg von Oberösterreich nach Nitra hatte ihr Auto leider einen Defekt. An eine Weiterfahrt nach Nitra war nicht zu denken.
So lag es an mir, einige der von ihr zur Mitnahme geplanten Hunde und die 5 Katzen ihr zu bringen, weil die neuen Besitzer schon warteten. Die Tiere mussten aber erst reisefertig gemacht werden. Daher hatte ich Zeit um einige der neuen Hunde zu
fotografieren. Besonders fielen mir 2 kleine Hunde auf, die erst vor etwas mehr als einer Woche ins Tierheim gekommen waren. Durch die Polizei aus der Stadt Å ala. Den Wuscheligen
habe ich Dodo genannt, den kleinen Spitzmischling Heimo. Der Heimo hat an diesem Tag sehr gefroren, denn es hatte den ganzen Tag kräftige Minustemperaturen. Und schaut Euch nur seine extrem traurigen Augen an!
Beide habe ich schon ins Netz (Dodo bei Nitrahunde Seite 4 und Heimo bei Notfall) gestellt. Aber weiter in Nitra. Georgia hat kurz einmal geweint, weil alle Menschen, die ausgesetzte Tiere
sehen, bei ihnen in Nitra anrufen, weil andere, näher gelegene Tierheime immer abblocken, indem sie sagen sie seien voll und können nichts aufnehmen. So fährt dann Fero durch die halbe
Slowakei und Hunde, Katzen und auch andere Tiere vor dem Tod zu bewahren. Und was sagen dann die Anderen? Die in Nitra täten das Alles nur des Profites
wegen!! Wer die Tierfreunde in Nitra kennt und weiß mit welchen Einsatz sie für das Leben und das Wohl der Tiere kämpfen und arbeiten, versteht, dass da große Verzweiflung aufkommen muss!!!!
Dann waren auch Heidis Hunde und Katzen verladen und die Fahrt zurück nach Österreich konnte mit 1 ½ Stunden Verspätung beginnen. In Wien war erste Entladestation für einige Hunde, die schon von
Tierfreunden erwartet wurden. Es stieg aber noch Tanja, die Pflegemama von der Hündin Melina, die 5 Welpen zur Welt gebracht hatte, zu. Mit einem Welpen namens Cappuccina. Die sollte in
Oberösterreich, in der Nähe von Wels einen Superplatz finden. Wir, Tanja und ich, wollten die Kleine, so wie alle anderen Welpen auch, persönlich zu ihrer neuen Familie bringen, um diese auch kennen zu lernen.
Die nächste Station war in St. Pölten. Auch hier wurden einige Hunde von Tierfreunden erwartet. In Linz dasselbe. Hier wartete Heidi und andere Tierfreunde auf die Katzen und Hunde. Für mich war es
leicht, für Heidi diese Tiere mit zu bringen, da wir sowieso noch weiter Richtung Westen fuhren.
Um 20 Uhr waren wir dann bei Cappuccinas neuer Familie. Wir alle freuten uns sehr, da die Kleine sich
in ihrem neuen Zuhause gleich wie „zuhause“ fühlte. Sie spielte mit Stofftieren, scheute sich auch nicht, aus dem ihr eigentlich fremden Wassernapf zu trinken, knapperte Verschiedenes an.
Da war es auch gleich 21 Uhr als wir Richtung Heimat aufbrachen. Bei der Autobahnabfahrt St. Florian fuhren wir kurz ab um den Maltesermixrüden Barney zu übernehmen, der sein Zuhause verlor, weil offensichtlich der falsche Hund am
falschen Platz war. Er musste wieder zurück nach Niederösterreich zu einer Pflegestelle.
Um ¾ 12 waren wir in der SCS, wo Tanja bereits für die Nachhausefahrt nach Wien erwartet wurde.
Um Punkt 24 Uhr war ich bei der Raststation Guntramsdorf, wo mich trotz der späten Stunde Helmut erwartete, um den kleinen Malteser zu
übernehmen um ihn bei sich übernachten zu lassen. Denn um diese Zeit war die Pflegestelle nicht mehr erreichbar.
830 Kilometer war die Fahrt lang, doch ich war viel zu aufgekratzt ob all der Erlebnisse an diesem Tag,
um müde zu sein. Ich flüssterte dem Transporter noch ein „bist brav gelaufen“ zu, ehe ich um 0:30 ins Haus ging, meinen Hunden die Halsbänder umlegte und mit ihnen eine extrem verspätete Abendrunde zu gehen.
So eine Tour kann man nur als Privater machen. Keinem Berufsfahrer wäre es erlaubt 16 Stunden unterwegs zu sein. Da ist nach 10 Stunden Schluss. Auch wenn er Pausen macht.
Also, bis zur nächsten großen Tierrettungsfahrt, inklusive Futtertransport nach Nitra.
Franz Ludwig
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