Home
Wir über uns
Aktuelles
Projekte
Tiervergabe
Mithelfen
Patenschaften
Links
Kontakt

Zuletzt aktualisiert:
28. 1. 2012

Sie sind der

Counter

Besucher seit 14. November 2007

Unsere Hilfe  2010 Gr

Poligiros im September/Oktober 2010

Im Tierlager von Rebecca hat sich im Oktober Erfreuliches getan. Wie schon in den September-Tierschutz-News angekündigt wurde eine neue Scheune errichtet. Dies war unbedingt notwendig, weil die bisherige Heulagerung aus Mangel an genügend überdachtem Raum mehr als mangelhaft war.
Im August haben deutsche Tierfreunde angeboten, mit einem Zimmermann aus ihrer Umgebung und mit uns eine Scheune in Rebeccas Tierlager zu errichten. Da wir keinen handwerklichen Beitrag leisten konnten übernahmen wir den Großteil der Kosten Dadurch konnte das Vorhaben
innerhalb kurzer Zeit realisiert werden.
Die Vorarbeiten, wie Festlegen des Ortes wo die Scheune stehen soll und das Betonieren der Fundamentplatte, musste Rebecca bzw. von ihr geholte Arbeiter durchführen. Das gelang sehr gut und zeitgerecht. Ein bisschen Logistik und Druck von uns half dabei mit. Mittlerweile wurden in der deutschen Zimmerei die Pfosten und die Hölzer für die Wände hergerichtet. Das hatte den Vorteil, dass dann Vorort der Aufbau zügig voranschreiten konnte. Die Spedition machte für den Transport des Holzes und allem was zum Aufbau gehörte einen sehr günstigen Preis. Trotz des LKW-Streiks in Griechenland war alles zeitgerecht bei Rebecca.  

 

 

 

 

 


Die Scheune war in 3 Tagen aufgestellt. Auch die Dachziegel, von einer Baustofffirma in der Nähe von Rebecca gespendet, wurden fachgerecht verlegt und befestigt. Trotz vieler Regenschauer! Ja, das Wetter hatte sich förmlich gegen die Arbeiten und Arbeiter verschworen.

Wie in den Bildern ersichtlich schaut die Scheune sehr schön und massiv aus. Das muss sie auch sein, denn zeitweise gibt es dort im Golf von Chalkidiki Stürme, die alles, was nicht wirklich solide gebaut ist, wegreissen.
Wir sind sicher, dass wir mit dieser Scheune eine trockene Lagerung der Heuballen gewährleisten können und somit etwas für die Gesundheit der Huftiere getan haben.
Neben der Scheune ließ Rebecca einen 5.000 Liter Wassertank aufstellen, um Regenwasser vom Dach der Scheune aufzufangen um die Huftiere damit versorgen zu können.

Hier noch ein kurzer Auszug aus einem Mail von unseren deutschen Tierfreunden:
“Ich füge Dir ein paar wenige Bilder zu Deiner Dokumentation bei. Vielen Dank nochmals für Deine Hilfe, ohne die wäre eine Durchführung dieser Aktion nicht möglich gewesen.
Liebe Grüße von Anton”

Wir danken auch den Tierfreunden in der BRD, ohne deren handwerkliche Unterstützung diese Scheune nicht so schnell gebaut hätte werden können.

Dass die Scheune möglichst schnell mit Heu gefüllt werden kann ersuchen wir Sie, liebe Tierfreunde, um Unterstützung, denn unser Rebecca-Konto ist durch diese Aktion ziemlich leer.

Danke sagt im Namen der Huftiere Franz Ludwig

 

Griechenland Juni bis August 2010:

An meinem letzten Tag in Rebeccas Tierstation im Juni musste ich miterleben wie sie 10 Hunde aus Qualhaltung aufnehmen musste. 4 davon sind im Bild rechts zu sehen. Die Behörde verfügte, dass sie diese Tiere so lange nicht abgeben dürfen, bis juristische Fragen mit dem Vorbesitzer geklärt sind. Das bedeutete, dass sie 10 weitere, hungrige Mäuler zu versorgen hatte. Tatsache ist, dass es Rebecca geschafft hat, diesen armen, kleinen, halb verhungerten Hunden zu einem einigermaßen normalen Gewicht zu verhelfen.

Vor kurzem kam grünes Licht für eine Vermittlung. 10 gequälte Hunde haben erstmals eine Chance auf ein schönes Leben. Vielleicht bei Ihnen?

Griechenland hat seit längerem ein Tierschutzgesetz. Es ist vielleicht ein wenig umständlich formuliert, aber es schützt vom Text her Tiere. Nur, es hält sich kaum wer daran. Da wundert es kaum, dass Hunde, Katzen, Esel, Pferde und Wildtiere auf vielfältige Arten zu Tode gebracht werden. Rebecca und andere tierliebe Menschen versuchen möglichst viele dieser Tiere vor diesem Schicksal zu bewahren. Alle diese Menschen tun ihr Möglichstes. Vieles mag uns Mitteleuropäern dabei unvollkommen erscheinen. Und doch werden alleine von Rebecca hunderte Tiere pro Jahr gerettet. Wir dürfen von uns sagen, dass wir einen schönen Anteil daran haben. Von den 5 Hunden, die ich von Rebecca mitgenommen habe, haben 3 ein sehr gutes Zuhause in Österreich gefunden. 2 Hunde suchen noch ein Zuhause.

Ihnen blieb ein Schicksal wie den Hunden am Areal der Universität in der Stadt Ioannina erspart. Dort wurden die am Gelände lebenden Hunde kaltblütig vergiftet. Und das von der so genannten geistigen Elite und denen, die es noch werden möchten.

20 tote Hunde lagen tagelang am Gelände herum. Mehrere Hunde dürften sich zum Sterben in die umliegenden Wälder zurückgezogen haben. Es wird aber nicht lange dauern bis wieder Hunde das Uni-Gelände als ihre Heimat ansehen, denn es werden andauernd Tiere ausgesetzt! Mir graut vor diesen Griechen, denen unser Österreich das Geld beim ….. hineinsteckt!

Im Juni fand in Nordgriechenland eine große Kastrationsaktion statt. Da konnte Rebecca all ihre Neuankömmlinge kastrieren lassen. Das ist praktizierter Tierschutz. Davon könnten sich all die offiziellen Stellen, die sich um die herrenlosen Tiere kümmern sollen eine Scheibe abschneiden!

In den letzten Nachrichten habe ich auch berichtet, dass Heu für die 5 Pferde und 3 Esel geliefert wurde. Die Lieferung ist immer so groß, dass der Lagerplatz im Unterstand leider zu klein ist. Das ist schade, weil oft ein Teil des Futters verdirbt. Daher werden wir gemeinsam mit deutschen Tierfreunden eine Scheune bauen und finanzieren. Die wird so dimensioniert, dass mehr als eine Lieferung Heu untergebracht werden kann. Sie wird direkt neben dem allgemeinen Güterweg errichtet, so dass der Lieferant nicht mehr den für einen LKW abenteuerlichen Zufahrtsweg zu Rebeccas Grundstück fahren muss. Somit wird ab Anfang Oktober, wenn die nächste Lieferung fällig ist, nichts mehr verderben, auch wenn der Winter feucht sein wird.

Unser Anteil an der Scheune wird 2.500,- Euro sein. Eine LKW-Ladung Heu kostet rund 900,- Euro und ist mehrmals im Jahr notwendig. Dazu kommt auch noch das Futter für die Hunde und Katzen. Bitte helfen Sie uns wieder so toll wie bisher, dass wir weiter helfen können („Rebecca“ bei Zahlungszweck).

Danke im Namen von Rebeccas Tieren, die bei ihr in Sicherheit sind.

 

 

 

Poligiros Mai - Juni 2010

Unsere diesjährige Fahrt zu Rebeccas Tierauffanglager führte ich schon im Mai/Juni durch. Aufgrund der umfangreichen Sachspenden entschloss ich mich mit dem Transporter nach Griechenland zu fahren. Sechs riesige doppelwandige Hundehütten und einige hundert Kilo bestes Dosenfutter kamen mit auf die Reise. Es bedeutete, dass ich am Freitag den 28. 5. um 4 Uhr früh von Felixdorf nach Venedig zur Fähre fuhr, die bis Samstag 12 Uhr braucht um Igoumenitsa zu erreichen und dass ich dann dank der endlich fertig gestellten Autobahn bis Thessaloniki nur mehr 5 Stunden (anstelle der 9 Stunden in früheren Jahren) bis zum Ziel brauchte.

Die Hundehütten wurden natürlich in Einzelteilen transportiert und mussten noch gestrichen und zusammengebaut werden. Das war meine Arbeit. Da sogar die Bohrungen für die Schrauben vorhanden waren, ging das Zusammenstellen recht leicht vor sich.

Natürlich beteiligte ich mich auch beim Säubern der Hundeausläufe, um die Hütten auf gereinigtem Boden aufzustellen. Es war mir ein besonderes Anliegen die Ausläufe der Welpen sehr sauber zu halten. Da kam es mir sehr zu Gute, dass wegen der vielen Regenfälle der vergangenen Monate, die Quelle oberhalb Rebeccas Lager wieder Wasser führte. Alle Speicher waren voll.

Ein Problem aber gab es. Strom aus Sonne und Windkraft gab es nur am Tag. Die Speicherbatterie, bzw. deren Ladung funktionierte nicht. Auf mein Drängen verständigte Rebecca den Fachmann, der die Anlage errichtet hat. Es war für ihn eine Kleinigkeit den fehlerhaften Regler als Störquelle auszumachen und zu tauschen. Die Halteseile des größeren Windrades wurden auch gleich nachgespannt. Somit war und ist die Stromversorgungsanlage wieder in Ordnung und die Kühlung der Medikamente auch im Sommer gewährleistet. Die vergleichsweise niedrige Rechnung beglich ich sofort.

Am nächsten Tag kam der von mir georderte Heutransport. Ein LKW mit 180 Paketen Heu und teilweise Stroh kam. Das Abladen und Tragen in den ehemaligen Unterstand der Pferde besorgte der Helfer des Lieferanten. Die Rechnung für das Heu wurde aus unserer Kassa beglichen.

Nur alles Heu passte nicht unter dieses Dach. Es sollte ein weiteres Dach gebaut werden. Sollten Sie sich in der Lage fühlen mit eigenen Händen dabei mitzuhelfen, dann bitte melden Sie sich bei uns.

So zwischendurch wurde Rebecca angerufen, sie sollte doch einmal beim Beginn ihres Zufahrtsweges nachschauen, denn dort wurden 8 kleinste Welpen abgelegt. Tatsächlich fanden wir die 2-3 Wochen alten Würmchen fiepend in 2 Kartons. Natürlich wurden sie sofort versorgt. Aber mit einer Betreuung wie wir uns das vorstellen, mit alle 2 Stunden füttern, Baucherl massieren, usw., hat das nichts zu tun. Trotzdem entwickelten sich 7 davon prächtig, nur eines starb. Offenbar haben Welpen von griechischen Hündinnen einen sehr gesunden Kern. Nur die Menschen, die einem Muttertier die Welpen in diesem Alter entreissen verdamme ich! Rebecca würde die Tiere auch mit einem Alter von 6 Wochen aufnehmen. Die 7 Welpen wurden nach einigen Tagen mit Flugpaten nach Deutschland gebracht, wo sie jetzt entsprechende Pflege genießen.

 

Weiters kamen noch 4 Welpen von einer Pflegetante, die ins Spital musste, zu Rebecca.

Am letzten Tag meines Aufenthaltes musste Rebecca 10 Hunde aus einer Beschlagnahmung aufnehmen. Es waren kleine, fast erwachsene Tiere, alle extrem unterernährt und verschmutzt.

Fast alle Hunde und Katzen bei Rebecca sind kastriert. So auch die 5 Hündinnen und Rüden, die ich auf meiner Heimreise, wieder mit der Fähre, mitnahm. 4 Tiere kamen zu Pflegestellen, einen Rüden nahm ich in meiner Familie auf. Sehr müde aber unheimlich glücklich geholfen zu haben, war ich nach 11 Tagen am Montag, 7.6. wieder Zuhause.

P.S. Wir sind seit Ende April der einzige Verein in Österreich, der Rebecca bei Ihrer Tierschutzarbeit ständig unterstützt! Der Verein, bei dem ich früher tätig war, hat seine Unterstützung eingestellt, weil Rebecca keine Tätigkeitsberichte gesendet hat. Anstelle, dass sich diese Herrschaften selber überzeugten, wie es einem Menschen geht, der Tag für Tag, Jahr für Jahr nur für das Leben von ausgesetzten Tieren lebt! Aber vielleicht ist es besser so. Bitte beachten Sie bei Ihren Spenden, dass nur mehr wir, der Tierschutz-Franziskus, Rebecca unterstützen!

Danke im Namen von Rebecca, Franz Ludwig

 

 

Poligiros März 2010

Seit Oktober 2009 konnten wir in Rebeccas Tierlager einiges bewegen. Bei einem weiteren der Häuser wurden endlich Dachrinnen montiert. Erstaunlicherweise sind Dachrinnen bei griechischen Häusern selten. Ausserdem kaufte Rebecca auch einen weiteren 5.000 Liter Tank. Von diesem Tank wird das im Winter und Frühjahr reichliche Regenwasser in 2 weitere Tanks geleitet bzw. gepumpt. Diese fassen zusammen 14.000 Liter. Früher nahmen diese beiden Tanks das Wasser aus der Quelle auf. Diese ist aber, wie schon beschrieben, seit 3 Jahren versiegt. Damit kann die unzureichende Wasserversorgung wesentlich verbessert werden. Das bedeutet, dass nicht mehr so viel Wasser gekauft werden muss.

Eine LKW-Fuhre mit Heu haben wir auch wieder finanziert.
Eine weitere Fuhre wird demnächst notwendig. Ebenso müssen weitere Hundehütten angeschafft und die Zäune an manchen Stellen erneuert werden.

Bitte unterstützen Sie uns bei diesen Vorhaben.